Blickwinkel

2.  Eigenes Gedankengut über das Wesen der Entwicklung bezogen auf heutige und kommende
     Generationen (mit gesellschaftskritischen, aber auch hoffnungstragenden Aspekten)

"Geburt und Wachstum aus dem sichtbaren Chaos,
dessen eingebettete Ordnungen noch im Verborgenen weilen;
wenn die Ähre noch nicht reif ist,
muß sie halt noch wachsen!"

Intelligenz, förderliche Ideen und aufbauende Elemente entwickeln sich nicht aus Ungeduld oder gar aus begrenzten Verstandesdenken heraus, und erst recht nicht aus Perfektionismus.
Genauso wie es uns die Entwicklungen innerhalb der Natur aufzuzeigen vermögen, entsteht auch erst aus einem bodenständigen Samen heraus evolutionäres Wachstum in alle Bereiche des Lebens hinein, und dies stets in einem dafür eigens angemessenen Zeitraum. Betrachten wir das Wachstum eines Baumes, wird uns so manches davon direkt vor Augen geführt.

Und selbst aus der Unvollkommenheit, aus dem Chaos blosser Gedankenergien, kann sich irgendwann sogar das Beständige mit starken Wurzeln ausbilden.

Das vollkommende Paradies trägt jeder von uns bereits in sich. Das es sich aber auch nach außen kehren kann in seiner gesamten Vielfalt und Fülle, ist mit Sicherheit einer viel späteren, anderen Generation vorbehalten.
Dies alles erfordert also zunächst Zeit und Entwicklungsgeschichte, damit der einstmals gesetzte kollektive Bewusstseinssamen aus den bereits gemachten Erfahrungen für die neue Menschheit ausgereift genug ist und dauerhafter bestehen kann.

Solches jedoch setzt nur "Einer" voraus, die höchste Vollkommenheit überhaupt, nämlich: GOTT

Jeder Mensch hat die Wahl und einen freien Willen, sich für dieses Paradies, daß IN ihm liegt, ganz und gar zu öffnen und es so anzuerkennen, das es tatsächlich gedeihen kann. Es wäre der Grundstein für ein neues Atlantis, wie auch immer wir es bis dahin benennen mögen, welches die Menschen an sich selbst, an ihre Kinder und in die Welt um sie herum weiterreichen könnten.

Der bisherige Verstandesmensch des alten Jahrtausends entsprach in seinen Zielsetzungen leider in so manchen Bereichen bewusst oder unbewusst auch irrtümlich dem:

Perfektionsgedanken - einem überhöhten Sicherheitssstreben - einem Besitzgedanken. Übermässiger Stolz, Machtmissbrauch und Übermut über einstige Errungenschaften taten das ihre genauso wie engstirnige Habgier, Intoleranz und/oder das Unverständnis alles Andersartige künstlich zu verneinen, was das Anhaften von Vorurteilen nur umso mehr begünstigte.

Er erdrosselte damit aber ebenso seinen eigenen Geist und sein gewichtiges Gefühlsleben, sein ganzes "Selbst"! Wir werden in so einer Reinkarnation niemals konkret erleben können, wer dieser jemand wirklich war - wer er/sie entsprechend des göttlichen Planes - selbst tatsächlich sein wollte.

Mein Motto lautet hierzu auch:

"Wenn Menschen ihre Bestimmungen leben, erweisen sie sich selbst ihren grössten Dienst".
(Channelingzitat by Solaria)

Solche Irrwege und Verhaltensweisen sind ganz ohne Bewertung im Spiegelbild eines tiefen See´s immer nur Abbilder, Luftschlösser und Illusionen, wenn man so will reine Selbsttäuschungen, die das Chaos nur vergrösserten, da sie es unnötig weiternährten.

Ihnen nachzueifern wäre genauso närrisch, als jage die Menschheit ihrem eigenen Schatten nach. Uneinsichtigkeit ist meist der erste Schritt ins Verderben, wer weiss das nicht?
Die Erfahrungen zeigen uns deutlich, wieviel Unrecht diese Trugbilder schon erschaffen liessen, ein Gefälle aus Kriegen, Gewalt, Verderben und noch mehr Leid.
Gefütterte Gier, angetrieben von dummer Eitelkeit, Besitzhascherei, Machtgier, Neid und anderen Fehltritten.

Wie die Schneide eines Messers den Brotlaib zerschneidet, trennt die Entwicklung dennoch unaufhörlich die Spreu vom Weizen, das Unbewerte vom Bewehrten, das Unreine vom Reinen, usw.

Stellen wir uns diesem allen bewusstseinsmässig, so haben wir ein kleines Stückchen mehr unser aller Entwicklungschancen begriffen und brauchen nicht den alten Irrlehren, Verführungen und Trugbildern weiter hinterhersteigen.
Mein Glaube sagt mir, wir Menschen sind für viel besseres bestimmt!

Wahres Wachstum menschlicher Entwicklung, ausgereift, dauerhaft und kraftvoll, setzt stets unsere wache Intuition, unsere Achtung vor dem Leben, unsere Liebe und unser Mitgefühl, aber auch unsere Geduld, Toleranz und Kreativität zur Gemeinsamkeit in christlicher Nächstenliebe - sowie Entschlossenheit voraus, diesen inneren Glauben auch autark selbst vorzuleben, um die eigentlichen Ziele und Lebensaufträge nach und nach erfüllen zu können.

Wir Menschen erbauen und erschaffen uns alle unsere eigenen Paradiese selbst, aber auch jedes Gegenteil! Und wir sind "selbst-verantwortlich" für jeden unserer Gedanken, Taten, Schritte, Verlangen und Versprechungen. Wir erschaffen durch unsere Gedanken und Taten Karma, und können uns genauso gut rechtzeitig einsichtig zeigen, ein unstimmiges wieder aufzulösen.
Auf den Wegen, wo Unbehagen und Fallstricke lauern, folgen wir oft fremden, anderen Grundsätzen und durchleiden oder erkämpfen das Leben genau so lange, bis wir aus diesen Konsequenzen eine Wahrheit herausfiltern können, die unserem "wahren DAsein" am ehesten entspricht, Einsichten und Erkennen noch eher transparent werden lässt - und letztlich das Leben wirklich lebenswert macht.
Aber diese Entscheidungen trägt jeder Mensch für sich allein, so wie er/sie es braucht, wird es sich im Leben zeigen.
Wir können jeden Moment dazu nutzen uns für den einen oder anderen Web zu entschliessen. Aufgrund manch eigener Erkenntnisse haben sich mir folgende kleine Leitfäden dazu teils auch aus alter Volksweisheit aufgetan:

"Schuster bleib bei Deinen Leisten! Mensch, bleib bei dem, was Dir Deine Entwicklung geben will!"

"Wir drücken alle hier auf Erden die gleiche Schulbank!"

"Wir sitzen alle im gleichen Boot, also wäre es ratsam, es gemeinsam gar nicht erst zum Kentern zu bringen."

"Akzeptanz, Achtung, Toleranz und Verständnis lautet die Devise, damit wir auch auf Erden leben, fast wie im Paradiese!"

Ein Ägyptischer Segenswunsch besagt:

"Möge Gott sein, zwischen Dir und dem Leid, an allen verlassenen Orten, die Du erreichen wirst."

Ich bin am Ende dieses Beitrags angekommen und wünsche mir von Herzen, daß alle Menschen über den Glauben an Gott und in seiner allumfassenden Weisheit - aus all ihren auch eigenen Erfahrungen irgendwann werden wahren inneren Frieden finden können.

In Licht und Liebe
Solaria


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