Linktipps:

   Indianer.de

   Wikipedia - Indianer

   Welt der Indianer

   Geschiche der Indianer





  Indianisch-schamanische Weisheiten


Indian Spirits - Geistige indianische Schätze



Indianische Weisheit
(Von Alonzo Lopez - Papago)

Mein Großvater hielt mich zur Erde,
damit sie mir ihre Gaben schenke;
dann hielt er mich zum Himmel,
damit mir ein Leben in Harmonie beschieden sei.




Indianische Weisheit
(Gesang der Navajo)

Im Haus des Langen Lebens, dort lebe ich.
Im Haus des Glücks, dort lebe ich.
Schöhnheit unter mir, dort lebe ich.
Schöhnheit über mir, dort lebe ich.
Schöhnheit rings um mich her, dort lebe ich.
Ins Alter reisend, mit ihm lebe ich.
auf dem guten Pfad bin ich, auf ihm lebe ich.




Indianische Weisheit
(Von Hehaka Sapa - Sioux)

Alle Dinge der Schöpfung sind heilig.
Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig,
denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka,
unserem Vater gesandt.
Bedenkt, daß alle Geschöpfe dieser Welt heilig sind
und darum entsprechend behandelt werden wollen.




Indianische Weisheit
(Von Chief Joseph - Nez Perce)

Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen.
Die Erde und ich, wir sind eins.
Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen,
ist der Eine, der es geschaffen hat.




Indianische Weisheit
(Von Tatanca Mani - Stoney)

Die Bücher des Weißen Mannes genügten mir nicht...
Der Große Geist hat mir die Möglichkeit gegeben,
an der Hochschule der Natur zu studieren,
die Wälder und Flüsse, die Berge und die Tierwelt.




Indianische Weisheit
(Von Henry Old Coyote - Crow)

Im Leben eines Indianers gibt es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten noch so schwierig sind - jeder Tag ist gut.
Weil Du am Leben bist, ist jeder Tag gut.




Indianische Weisheit
(Von Lame Deer)

Wir Indianer leben in einer Welt der Symbole, Zeichen, Sinnbilder,
in der das Spirituelle und das Gewöhnliche äußerlich das Gleiche sind.
Für uns sind Sinnbilder Teil der Natur, Teil auch von uns selbst.
Wir bemühen uns zu verstehen, nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen.




Indianische Weisheit
(Von Crowfoot - Blackfoot)

Was ist das Leben?
Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht.
Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter.
Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras
huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.




Indianische Weisheit
(Von Chief Joseph - Nez Perce)

Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen.
Die Erde und ich, wir sind eins.
Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen,
ist der Eine, der es geschaffen hat.




Indianische Weisheit
(Von Wintu)

Das Land mit seinen Bäumen war den Weißen gleichgültig.
Wir fällen keine Bäume sondern nutzen nur totes Holz.
Aber die Weißen sprengen die Bäume sogar aus der Erde und zerhacken sie.
Überall, wo der Weiße Mann die Erde berührt hat, hat sie Wunden.




Indianische Weisheit
(Von den Cree Indianern)

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann!!!




Indianische Weisheit
(Von Tecumseh - Shawnee)

Die 3 schlimmsten Übel sind:
Dummheit, Faulheit und Feigheit




Indianische Weisheit
(Von den Hopi Indianern)

Ich bin das Land,
meine Augen sind der Himmel,
meine Glieder die Bäume,
ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier,
um die Natur zu beherrschen oder sie auszubeuten.
Ich bin selbst Natur.




Indianische Weisheit
(Von der Indianerin Vickie Downey - Tewa)

Man könnte sagen,
dass die Religion der Nicht - Indianer von außen kam,
wie Gott, der irgendwo da oben im Himmel ist mit seinem Königreich,
und die Menschen hier unten versuchen, sich in den Himmel hochzuarbeiten.
In der Auffassung der Indianer dagegen bist du Gott.
Er ist in dir, Teil von dir.
Und das ist unser Anfang, unsere Schöpfung,
als wir zum ersten Mal erschaffen wurden.
Das tragen wir in uns.




Indianische Weisheit
(Von Wowoka - Paiute Geistertanzprophet)

Gott trug mir auf,
dass ich meinen Leuten sagen solle,
sie mögen gut sein,
einander lieben und nicht stehlen oder lügen.
Er gab mir diesen Tanz,
um ihn meinem Volk weiterzugeben.




Indianische Weisheit
(Von der Indianerin Beryl Blue Spruce - Pueblo)

Wie glücklich bin ich?
Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben.
Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab,
wieviel er verdient oder welche
gesellschaftliche Stellung er einnimmt,
sondern einzig und allein davon,
wie glücklich er ist.




Indianische Weisheit
(Von Shirley Hill Witt - Mohawk)

Wie lange leben wir auf Erden?
Nicht für immer, nur eine kleine Spanne.
Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern knicken.
Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.
Azteken Du bist, was deine Mutter ist.
Du siehst die Welt und alles,
was auf ihr ist, durch die Augen deiner Mutter.
Was du später von den Vätern lernst, ist etwas anderes.
Die Kette der Kultur ist die Kette der Frauen,
die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet.




Indianische Weisheit
(Worte eines unbekannten Apachenkriegers)

Grosser Geist, bewahre mich davor,
über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile
in seinen Mokassins gelaufen bin.




Indianische Weisheit
(Von Mary Leitka )

Ich sage immer was ich in meinen Herzen für Wahr halte.
Darum geht es.
Wenn alle Menschen sich ihrer Kultur bewahren
und weiter danach leben würden,
wüssten sie um diese Dinge.
Manchmal sagen die Leute,
ich würde wieder Indianer spielen.
Oh, das ist traurig.
Ich glaube nicht das ich Indianer spielen
oder mich wie eine Indianerin aufführen muss.
ICH BIN EINE.
ICH BIN SO.
ICH BIN WER ICH BIN.
UND ICH BIN STOLZ DRAUF.




Indianische Weisheit
(Von den Mohawk-Indianern)

Friede ist nicht nur das Gegenteil von Krieg,
nicht nur ein Zeitraum zwischen 2 Kriegen,
Friede ist mehr.
Friede ist das Gesetz menschlichen Lebens.
Friede ist dann, wenn wir Recht handeln
und wenn zwischen jedem einzelnen Menschen
und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht.




Indianische Weisheit
(Von den Cree-Indianern)

Jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht, bekommst du
von deinem Schöpfer vier Aufgaben für den Tag gestellt:


1. Lerne heute eine Sache von Bedeutung.
2. Lehre einen anderen Menschen eine Sache von Bedeutung.
3. Tue etwas für einen anderen, ohne dass du bemerkt wirst.
4. Behandele alle Lebewesen mit Respekt.


Dadurch werden diese Dinge in der Welt verbreitet.




Indianische Weisheit
(von Ohyesa - Sioux)

Wenn immer der rote Jäger auf seinen Steifzügen etwas erblickt,
was eindrucksvoll und erhaben ist,
verharrt er einen Augenblick im andächtigen Schweigen.
Für ihm ist es nicht notwendig, einen von 7 Tagen zu heiligen,
denn für ihm ist jeder Tag heilig.




Indianische Weisheit
(von Shirley Hill Witt - Mohawk)

Du bist, was deine Mutter ist.
Du siehst die Welt und alles,
was auf ihr ist, durch die Augen deiner Mutter.
Was du später von den Vätern lernst, ist etwas anderes.
Die Kette der Kultur ist die Kette der Frauen,
die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet




Indianische Weisheit
(Von Shohalla - Nez Perce)

Menschen, die bloß arbeiten,
finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt gelangt zur Weisheit.




Indianische Weisheit
(von Luther Standing Bear)

DIE ALTEN DAKOTA WAREN WEISE

Sie wussten, dass das Herz eines Menschen,
der sich der Natur entfremdet, hart wird;
sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht
vor allem Lebendigen und allem, was da wächst,
bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben lässt.
Deshalb war der Einfluss der Natur,
die den jungen Menschen feinfühlig machte,
ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.




Indianische Weisheit
(Worte des Alonzo Lopez - Papago)

ICH WEINE VOR DURST

Ich weine, ich weine vor Durst.
Singend bitte ich um Regen.
Tanzend bitte ich um Regen.
Der Himmel beginnt seine Tränen zu vergiessen,
denn er sieht mich, wie ich singe,
denn er sieht mich, wie ich tanze
auf der trockenen, aufgesprungenen Erde.




Indianische Weisheit
(von Häuptling Tatanga Mani des Stoneyvolkes in Kanada)

Weißt Du, daß Bäume reden?
Ja, sie reden.
Sie sprechen miteinander,
und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst.
Aber die weissen Menschen hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden,
uns Indianer anzuhören, und ich fürchte,
sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren:
manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere,
manchmal über den Grossen Geist.




Indianische Weisheit
(von Henry Old Coyote)

Wenn Du dein Herz nicht hart werden läßt,
wenn Du Deinen Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist,
werden sie Dir mit Zuneigung antworten.
Sie werden Dir freundliche Gedanken schenken.
Je mehr Menschen du hilfst,
desto mehr dieser guten Gedanken werden auf Dich gerichtet sein.
Daß Menschen dir wohlgesonnen sind,
ist mehr wert als Reichtum.




Indianische Weisheit
Aus dem Buch:
Weißt du, daß die Bäume reden
(Dank an Inge für diese Weisheit!)


Dieser Tag ist vorüber
(von Calvin O.John)

Wenn der Tag vorüber ist,
denke ich an alles, was ich getan habe.
Habe ich den Tag vergeudet, oder habe ich etwas erreicht?
Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind?
War ich wütend auf alle, oder war ich freundlich?
Was ich auch heute getan habe, es ist vorbei.
Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen,
strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann oder vergeuden.
Oder was immer ich will.
Heute Abend nehme ich mir vor:
ich werde gut sein,
ich werde freundlich sein,
ich werde etwas tun,
was wert ist, getan zu werden.




Indianische Weisheit
(Dankgebet der Irokesen)

Wir wurden zusammen mit allen Geschöpfen auf diese Erde gesetzt.
Alle diese Geschöpfe, auch die kleinsten Gräser
und die größten Bäume, sind mit uns eine Familie.
Wir sind alle Geschwister und gleich an Wert auf dieser Erde.




Indianische Weisheit
(von Gayle High Pine)

So vielfälftig sind die Wunder der Schöpfung,
daß diese Schöhnheit niemals enden wird.
Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in dir,
ist es schon immer gewesen.
Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie.
Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt.




Indianische Weisheit
(von Hyemeyohsts Storm/Cheyenne)

Geh aufrecht wie die Bäume,
Lebe Dein Leben so stark wie die Berge,
Sei sanft wie der Frühlingswind,
Bewahre die Wärme der Sonne im Herzen
und der große Geist wird immer mit Dir sein.
Willst Du mehr wissen?




Indianische Weisheit
(von Indianerhäuptling Sun Bear und Wabun)

Die Erde ist für diejenigen,
die ein Leben führen,
das stets offen für
die Lehren der Schöpfung ist,
ein magischer Ort und der Ursprung
unerschöpflichen Staunens.




Indianische Weisheit
(von Sun Bear Chippewa-Indianer aus Minnesota)

Nach Ansicht der Indianer gehört die Erde dem Grossen Geist,
und dem Menschen ist sie nur in Obhut gegeben.
Das Land, das ich nutze, ist nicht mein, es ist mir vom Grossen Geist nur zu meinem
Nutzen und zum Nutzen für die Generationen derer, die nach mir kommen, geliehen.
Die Bereitschaft des Indianers, mit seinen Mitmenschen zu teilen, war eine grossartige Sache.
Oft gab er versteckt hinter einer Maske oder unerkannt für den Empfaenger,
so dass dieser denken musste, das Geschenk komme vom Grossen Geist.
Er kannte echte soziale Sicherheit in der Art eines wechselseitigen
Beistandpaktes zwischen sich und seinen Mitmenschen.
Wenn ein Mann heiratete, griff jeder mit an und half, ihm ein Heim zu errichten.
Er brauchte nicht eine Hypothek von 20000 Dollar aufzunehmen,
an der er den Rest seines Lebens zahlte.
Wenn er auf die Jagd oder zum Fischfang ging und mehr heimbrachte,
als er brauchte, teilte er seine Beute mit anderen.
Sein Sinn, sich zu allem Zeit zu lassen, verlieh ihm geistige und körperliche Gesundheit.
Und weil er so handelte und lebte, bescherte ihm der Grosse Geist viele Tage.
Er wurde alt und lebte ein gutes Leben. Möge es euch auch so ergehen, meine Freunde.




Indianische Weisheit
(von Oren Lyons, Häuptling der Onondaga-Nation)

Wer die Erde nicht respektiert, zerstört sie,
wer nicht alles Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder.
Der Mensch glaubt manchmal, er sie zum Besitzer,
zum Herrscher erhoben worden.
Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des Ganzen.
Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters,
nicht die eines Ausbeuters.
Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht.
Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte
der kommenden Generationen.
Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Menschen nach uns,
die noch ungeborenen Generationen, eine Welt vorfinden,
die nicht schlechter ist als die unsere
- und hoffentlich besser.




Indianische Weisheit
(von einer Nootka Indianerin Tatanga Mani - Stoney)

Es gibt mehr als eine Strasse, die zum Leben nach dem Leben führt,
es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg,
die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen Menschen zu finden,
es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.
Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden lieben.


Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen.
Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren.
Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben
nicht respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren."



© 2002 - 2008 by Solaria      |      Design by Merlyn-Design