Meditationsvorbereitung


Ganz speziell möchte ich diese von mir selbst zusammengestellte Meditationsvorbereitung als kleinen praxisbezogenen Einblick neben den Erläuterungen "Erdungspraktiken und einfacher Schutz" (wie schon auf der Meditationsstartseite aufgezeigt) zusammenfassend erwähnen. Ich benutze dieses Grundmodell ebenso gern, baue Weiteres darauf auf und habe damit sehr gute Erfahrungen machen können/dürfen. Jeder wird jedoch im Laufe der Zeit so seine ganz eigenen Vorlieben entwickeln wollen, die er/sie dementsprechend aus den vorgegebenen anderen Meditationsquellen - wie bspw. aus Büchern oder den verschiedentlich angebotenen Meditationsschulungen in Workshops, Seminaren und dergleichen - genauso für sich ganz individuell herausfinden/ableiten/zusammenstellen kann.


Vorbereitungsbeispiel

Schließe, wie bei allen meditativen Übungsvorbereitungen evtl. Störfaktoren für mindestens 20 bis 30 Minuten oder sogar noch länger (je nach Meditation) - von Vornherein aus. Setze Dich entsprechend Deiner Gewohnheiten beim Meditieren (Schneidersitz/Lotussitz oder liegend mit angewinkelten Beinen - oder aber ausgestreckten Beinen in sitzender Haltung) an Deinen Dir vertrauten Meditationsplatz.

Entspanne Dich, indem Du Dich auf Deinen Atem konzentrierst und nehme dabei wahr, wie Du mit jedem weiteren Atemzug selbst immer ruhiger und ruhiger wirst. Beginne damit Dich zu erden, indem Du Dir bspw. vorstellst, wie aus Deinen Fußchakren, und wenn Du möchtest auch zusätzlich aus Deinem Wurzelchakra - Lichtröhren - oder aber Wurzeln herauswachsen, die Dich und Deinem Körper bis in die Tiefe des Zentrums/Herzens von "Mutter Erde" sicher und geborgen verbinden lassen.

Daraufhin visualisiere um Dich herum einen weiß-goldene oder gold-gelbe Lichtkugel (Größe etwa über die Spannbreite Deiner ausgebreiteten Armeslänge), in der Du Dich vor allen negativen Einflüssen rundum geschützt und wohl fühlen kannst. Als zusätzlichen Schutzfaktor kannst Du auch Erzengel Michael direkter anrufen und ihn bitten, um Dich herum mit Hilfe seines Schwertes die blaue Flamme ziehen zu lassen, was in einem etwaiigen Radius von bis zu 30 Metern geschehen kann. Du kannst nun, je nach eigenem intuitiven Ermessensspielraum Deine eigene "geistige Führung" anrufen - und/oder Deinen/Deine Schutzengel an Deine unmittelbare Seite bitten, um Dich während der Meditationsübung zu beschützen oder auch, falls es sich um keine "geführte Meditation" handeln sollte, Dich weiterhin zu führen. Im anderen Fall lasse Dich nach einigen weiteren Atemzügen auf die nächsten Schritte der nun ausgesuchten/oder vorgestellten Meditation(en) ein.

Variationen sind, je nach eigens ausgesuchten und erlernten Lektionsvorlieben zur Vorbereitung natürlich genauso offen und möglich, höre hier jeder bitte auf sein eigenes Bauchgefühl, womit er/sie sich am behaglichsten einstimmen mag.

Was jedoch vorweg für alle Meditationen wie auch die Vorbereitungen dazu ganz allgemeingehalten gilt ist die Tatsache, falls es wirklich mal nicht sofort mit einer bestimmten Meditation beim - und/oder im Einzelnen funktionieren sollte, dies absolut kein Grund wäre den Kopf nun irgend hängen zu lassen. Oftmals helfen gerade hier vermehrtes Üben weiter, oder es klappt womöglich an einem ganz anderen Tag besser, oder aber man wechselt gleich zu einer anderen Meditation, insofern einem mal eine bestimmte gar nicht so sehr liegen sollte. Disziplinen nutzen meist wirklich nur dort nachhaltig, wo sie von Anfang an auf eigene Stimmigkeiten aufzutreffen vermochten. ;-)

Die Gedanken loslassen, ihnen für eine Weile keinerlei konkrete Bedeutungen mehr beizumessen ist bereits Ausdruck einer Meditationsform, die wir in der Natur noch am ehesten nachvollziehen können, ohne uns großartig anstrengen oder damit befaßt haben zu müssen. Man denke da nur mal an einen Spaziergang am Strand beim bspw. Sonnenauf- oder untergang, wo wir uns auf einen noch angewärmten Felsvorsprung gemütlich setzen und minutenlang den Geräuschen der Meereswogen lauschen mögen, ihre natürlichen Rhythmen in uns aufnehmen und ihrer unterschiedlichen Wellenbrandung - mit leichten Kräuselungen bis hin zur Gischtbildung - in den verschieden kurzen wie auch langen Wellengängen, mit unseren Augen, vielleicht anfangs noch unbewußt, verfolgen. Oft aber gerade dann erfahren wir einen inneren Zustand, der uns mit sehr viel mehr Gedankenruhe, Wärme, Gelassenheit und Selbstdasein erfüllt als noch zuvor - und unsere Sinne für Gott und die Natur schlechthin eröffnet. Auch dies ist bereits eine Spielart der Meditation - und Meditationsvorbereitung in Einem - und ein Geschenk an uns, das allerdings keinerlei weiteren Voraussetzung mehr bedarf, ... außer der Natur selbst.


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