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Gedankennetze und stimmungsvolle Bilder enthüllen eigene kleine Offenbarungen
Leben
Das Leben ist wie ein Fluß, auf dem Entwicklung und Bewußtmachung stattfindet. Je bewußter wir den Schmetterling oder die Blume vor uns betrachten und in uns aufzunehmen vermögen, je bewußter wir uns jemandem zuwenden und lernen ihm wirklich zuzuhören, je bewußter wir etwas erschmecken und unsere Umwelt erfühlen, - egal wo, was, mit wem oder womit wir uns auch gerade beschäftigen, ... aber umso bewußter wir dies alles tun, was wir tun, umso bewußter leben wir. Und aus den Aspekten der Gegenwart heraus schöpfen wir aus unserem wahren Selbst. Wir dürfen, ... ja wir sollen sogar unser Leben geniessen, in allen Zügen und all dem, was es uns zu bieten hat, so daß jeder einzelne Tag ein Tag der feierlichen Erkenntnis in Gott - und Freude sein kann. "Das Abenteuer "Leben" ist ohne Anfang und ohne Ende, eine Ewigkeit"
(© by Solaria)
Tod
Seele, Materie, Energie: Das ist ein und dasselbe.
Der Tod ist nur ein Übergang von einem Zustand in den anderen. Wenn das Universum lebendig ist, kann es innerhalb seiner Organisation keinen Tod geben. Wie sollte das, was unendlich ist, ein Ende haben? (Isaac Bashev Singer) Der Tod ist ein schon vor unserer Inkarnierung gesetztes Ziel, eines von vielen anderen, und dabei zugleich auch immer etwas sehr individuelles! Er beinhaltet gesammelte und erkannte Erkenntisse und Erfahrungen über das Leben selbst - und ist die Beendigung des Daseins in einer ganz bestimmten Form. Er bedeutet aus meiner Sicht jedoch keineswegs das völlige Ende des SEINS, sondern ist ein Übergang in eine andere, zumeist nächsthöhere Ebene, zu weiteren Lebensstufen, immer gemäss unserer bereits entfalteten Seelenreife und des Bewusstseins - hin zu neuen Wandlungsprozessen, neuem Bewusstseinswachstum - von einer Realität in die nächste. Jesus sagte einmal, und dies sicherlich nicht ohne Grund: "Tod, wo ist Dein Stachel, Hölle, wo ist Dein Sieg?"
Was Liebe ist
Die Melodien der Liebe gehorchen ihren eigenen Gesetzen, und das wichtigste Gesetz ist das unbegrenzte Wesen der Liebe selbst! Lebt ein Mensch in dieser Liebe, vermag er zu überwinden, anzunehmen, aufzulösen, zu erschaffen, zu vereinen, zu akzeptieren, zu tolerieren und noch vieles andere mehr. Es gibt verschiedene Ausdrucksweisen zu lieben - und viele Arten, die man "Liebe" nennt: Wer sich selbst liebt und annimmt, mit all seinen Schwächen und Stärken, liebt aus seiner ganzen Seele heraus. Das hat nichts mit überstarker Eigenliebe zu tun und auch nichts mit Narzißmus oder anderen Eitelkeiten. Die Liebe zu Gott öffnet dem Menschen erst den Weg zur eigentlichen Nächstenliebe. Ein Teil in uns ist ein Teil von Gott. Wir Menschen sind daher alle miteinander verbunden und können die Liebe zum anderen bewußt pflegen. Zudem ist da die Liebe innerhalb der eigenen Familie, die Liebe zu unseren Kindern oder die Liebe zwischen zwei Menschen, .. jene aber auch zur Natur, zu unseren Mitgeschöpfen und zu unserem gesamten Planeten Erde. Alle Arten der Liebe sind es wert, gelebt zu werden, alles sind es wert, zu wachsen! Berühren sich zwei Herzen in Liebe,
schwingen ihre Seelen im Rhytmus des Lichts! (© by Solaria) Wieviel Licht aber könnten wir Menschen alle gemeinsam erzeugen, wenn wir dies nur wollten! :)
Verständnis
Gegenseitiges Verständnis ist ein Schlüssel zu mehr Frieden und bewußtem Entwicklungswachstum!
(© by Solaria) Menschen sind Individuen. Daher sind wir zumindest in diesem Sinne nicht unbedingt alle gleich, (selbst eineiige Zwillinge sind es nicht in allen Dingen!). Wir müssen es auch nicht sein, oder gar unsere Gleichheiten, wenn vorhanden, vor anderen, die diese Gleicheiten nicht mit uns teilen könnten, provozierend und mit stolzgeschwellter Brust vor uns hertragen. Das kann zwar in manchen Fällen sinnvoll sein, jedoch nicht immerwährend und überall. Wir müssen auch nicht alle dieselben Ansichten in absoluter Eintracht vertreten und können dennoch friedvoll miteinander umgehen! Wir müssen nicht dieselben Geschmäcker haben, die gleiche Kleidung tragen, die gleiche Wohnungseinrichtung zu schätzen wissen, den genau gleichen Blickwinkel oder dieselbigen Sprüche auf den Lippen formen, sobald wir bei Bäcker Harms, oder anderswo im Supermart, unsere Bestellungen aufgeben. Es würde mit Sicherheit ziemlich langweilig auf unserem Erdball zugehen, wenn keine individuellen Unterschiede mehr ersichtlich wären. Solange du dem andern sein Anderssein
nicht verzeihen kannst bist du noch weitab vom Wege der Weisheit. (Chinesische Weisheit) Wir brauchen im Grunde nur zu lernen, den anderen zu akzeptieren und zu verstehen! Und wenn wir dies aus eigenem Erfahrungsspielraum auch noch nicht voll und ganz vermögen, so können wir ein "Andersdenken" und "Andersein" trotzdem respektieren! Wir müssen "das Andere" ja nicht übernehmen wollen - aber wir brauchen uns auch nicht gegenseitig gleich zu verteufeln, nur weil wir es nicht tun!! "Akzeptanz, Achtung, Toleranz und Verständnis lautet die Devise,
damit wir auch auf Erden leben, fast wie im Paradiese!" (© by Solaria)
Träume
Träume sind Wegweiser, die uns Warnschilder, Aufklärungsunterricht, Erkenntnissreichtum, Wachstum und Zukunftsprognosen schenken. Und wenn man hierzu Freud oder C.G. Jung. kommentieren wollte, wohl noch vieles weitere mehr. Träume sind Schäume? Sieht man die illusorischen Gebilde darinnen als etwas voneinander vollkommen Getrenntes, ... sicherlich, doch in einem sinnvolleren Traumzusammenhang gebracht und betrachtet, bestimmt nicht mehr. Wir benötigen sie auf jeden Fall! Denn ohne Träume, gebe es wohl auch kein Unterbewußtsein - und ohne Unterbewußtsein und unsere darin enthaltenen Traumwelten lebten wir aus dem "Nichts" heraus ( ich erinnere hier gern auch mal ein bißchen an das "Nichts" und jener Inhalte aus dem Fantasialand in der "Unendlichen Geschichte" - von Michael Ende) - und würden wahrscheinlich auch gar nicht erst existieren. Abgesehen davon, daß unser gesamter Körper, unsere Köprerfunktionen und unser Immunsystem gerade im Schlaf die nötige Erholung finden können, im Traum äußert sich dafür umso deutlicher unsere aktiver gewordene Seele! Wir bewegen uns (im wortwörtlichen Sinne!) nunmal nicht nur in einer sogenannten "realen Welt" auf Körperebene - und wer es noch nicht wußte bzw. wen auch dies vielleicht interessiert: ;) "Ohne unsere Träume wären wir wie Häuserfronten ohne Türen und Fenster!"
(© by Solaria)
Freude
Wenn wir, solange wir leben,
dem Weg der Freude folgen, werden wir am Ende eins mit diesem Weg. (Leo Tolstoi) Freude ist eine Empfindung, ein inneres Glücksgefühl, eine Verjüngungskur von Innen und eine Vielzahl anderer emotionsaufhellender Höhenflüge zugleich, wozu genauso innere Begeisterungsfähigkeit, Fröhlichkeit im Allgemeinen oder auch mal unkontrolliertes Lachmuskeltraining zu zählen wären. ;) Sich zu freuen und aus vollem Herzen heraus lachen zu können hält sehr wichtige Funktionen für den Menschen bereit, da freudvolle Lebensmomente wie positiv aufladene Energieträger für die Seele sein können und dabei Geist und Körper nicht weniger positiv beeinflussen. Freude stillt und bestätigt wichtige Bedürfnisse unseres Lebens - wie es andere wiederum durchs Essen oder Trinken tun, denn schon ein: Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.
(Heinz Rühmann - Dt. Schauspieler u. Regisseur / verst.)
Natur
Die Natur braucht keinen Erklärer, ... sie spricht für sich selbst. Sie kann zart und mild und zu anderer Zeit genauso rauh und kalt auf uns wirken. Doch erkennen wir sie in Gänze mit unseren Herzen an, ist sie nur noch schön! Wir brauchen nur unsere empfindsameren Sinneswahrnehmungen wieder öffnen, damit wir sie bewusst erspüren, erschauen und erlauschen können. Die Natur zu (be-)achten, sie zu schützen und ihr genau den Platz zu gewähren, den sie braucht, sollte unser aller Augenmerk sein. Dies gilt für unsere eigene innere Natur und die unseres Körpers - wie auch insbesondere der äußeren Natur - rings um uns herum! "Die Natur bricht niemals ihre Gesetze".
(Leonardo da Vinci)
Freundschaft
Freundschaften sind wie wunderbare Juwelen in der Sonne. Doch bewähren sie sich manchmal erst dann, wenn auch mal Regen fallen kann. Hat sich Vertrauen verdient gemacht, kann eine Freundschaft vielleicht sogar ewig wachsen. Offenheit, Ehrlichkeit, Geduld, Verläßlichkeit, Vertrauen, Akzeptanz und Toleranz und nicht zu hoch gesteckte Erwartungshaltungen an sich selbst und den anderen. Es sind Attribute, die in guten Freundschaftsbeziehungen häufig anzutreffen sind. Aber auch Akzeptanz für die Freiräume des anderen will gelernt sein. Nähe und Abstand, ... beides will in den verschiedenen Beziehungen, so auch im Freundeskreis, gelebt sein können. Dein wahrer Freund ist nicht,
wer dir den Spiegel hält der Schmeichelei, worin dein Bild dir selbst gefällt. Dein wahrer Freund ist, wer dich sehn lässt deine Flecken und sie dir tilgen hilft, eh`deine Feinde sie entdecken. (Friedrich Rückert) Es kommt bei alledem sicher nicht auf die Grösse des Freundeskreises an, vielmehr auf die Wahrhaftigkeit der einzelnen Verbindungen - und deren Beziehungsqualität. (Darin steckt ja bereits schon die Aussage - "sich auf den anderen be-zieh-en zu wollen (!)). Aber auch dies muß eben jeder für sich - nach seinen eigenen Lebenswahrheiten und Maßstäben - umsetzen. :) Für genauso wichtig und wesentlich halte ich in einer Freundschaft aber auch diesen Punkt: "Dem anderen gegenüber so zu sein,
wie man wirklich ist. Dies ist das grösste Freundschaftsgeschenk, daß wir dem anderen machen können." (© by Solaria)
Mitgefühl:
Wir können es jederzeit empfinden, denn es ist ein Gefühl unserer Menschlichkeit, unseres inneren Wachstums und Vermögens, unserer Bereitschaft zur Nächstenliebe und unseres kollektiven Gemeinschaftsgeistes. Doch wenn wir aus Mitgefühl handeln wollen, geschehe dies ohne sich je dem anderen aufzudrängen! (© by Solaria) Mitgefühl Mitgefühl ist für mich ein Abkömmling der Liebe. Beim Mitgefühl versetzen wir uns in die Lage eines anderen Menschens, wir stellen uns auf ihn näher ein - und können die Gefühle tiefer mitempfinden. Dies ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Wort Mitleid(en). Denn würden wir mit dem anderen konkret "mit-leiden", würden wir uns viel leichter in denselben Strudel oder ein Gefühlsloch mit hinunterziehen lassen - und hätten vielleicht selbst irgendwann nicht mehr die nötige Kraft - Schmerz, Tragik oder andere Belastungen - auszuhalten, geschweige darin überhaupt noch einen Überblick zu behalten! Dies wäre weder für uns noch für den anderen wirklich hilfreich! Anderen Menschen zu helfen ist eine wunderbare Sache, doch zuerst müssen wir gelernt haben, uns selbst zu helfen, um anderen tatsächlich eine Stütze oder Begleitung sein zu können, wenn man dies als seine augenblickliche Aufgabe sieht. Aber auch hier wäre niemals Eigenverantwortung an den anderen/oder andere Menschen abzugeben! Damit wären nur die Möglichkeiten des anderen von Vorhernein beschnitten, die jeder Mensch aus eigener Quelle schöpfen kann. Mitgefühl ist sehr wichtig und zudem eine gute Voraussetzung für den sozialen Zusammenhalt und dauerhaft intakten Gemeinschaftssinn. Falls jemand wirklich Hilfe wünscht, und diese vom anderen auch geleistet werden kann, wird sie auch in irgendeiner Form sinnvoll sein können. Es ist ein gutes Gefühl "mit-zu-fühlen", auch um die jeweilige Situation des anderen besser einschätzen zu können. Dies kann im kleinen Rahmen für alle Beteiligten genauso tragend sein - wie in grossen Notzeiten. Mitgefühl zu empfinden und Hilfe anzubieten sind zweierlei Dinge, die aber oft dicht beieinander liegen. Dennoch sollte man sich nie einfach "helfend" überall einmischen wollen, denn auch der andere Mensch hat ein Geburtsrecht darauf, seine Probleme selbstständig von allein lösen zu dürfen! Nur wenn er oder sie es von sich aus möchte und braucht, ist Hilfe berechtigt. Man vergibt sich nichts dabei, ein wenig seiner Aufmerksamkeit, ein Ohr, Liebe und Trost, etwas Materielles oder anderes von sich aus zu spenden, - soweit man dazu selbst eben in der Lage ist, und dies aus eignen freien Stücken tun möchte. Ungefragt jedoch ständig überall mitmischen zu wollen und anderen damit auf den Zwickel zu gehen, ihnen immer wieder alles abnehmen zu wollen - und einen Übereifer an den Tag zu legen, der eher dem Ehrgeiz entspringt als der Liebe zum anderen - erinnert meist mehr an das allzeit bekannte Helfersyndrom und damit dem Selbstzweck, von den eigenen, noch zu unverarbeitenden Problemen und Schwächen ablenken zu wollen. Doch damit tut man weder sich selbst noch dem anderen Menschen wirklich etwas Gutes. |
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