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TABULA SMARAGDINA
Bei der Tabula Smaragdina handelt es sich um die Smaragd-Tafel, die nach alchimistischen Legenden das "Testtament des Hermes Trismegistos" ist und in der Cheopspyramide einst gefunden worden sei: Es ist ein Text, der die Lehre von den magischen Entsprechungen im alchemistischen Sinne zum Inhalt hatte. Die in den hermetischen Büchern genannte Version ist eher frühmittelalterlich, doch gibt es Parallelen zu Schriften aus den Leydener - Zauberpapyri, die ein hohes Alter glaubhaft machten.
Historisch ist die Existenz der Smaragdtafel nicht genau beweisbar, es gibt nur Abschriften von ihr. Im Abendland wurde sie im 13. Jahrhundert in einer lat. Übersetzung bekannt, wohl aus dem Umkreis von Albertus Magnus; es werden aber ältere arabische, syrische oder phönizische Fassungen angegeben. Die vollständig angegebenen Übersetzungssätze lt.:
Die Bedeutung der Smaragdtafel kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nach Gruber/Fassberg gilt sie "als Grundtext der gesamten abendländischen Esoterik". Leuenberger schreibt: "Wer den Text der smaragdenen Tafel begriffen hat, hat auch das Universum begriffen." Und Dethlefsen betont, in ihr sei "alles Wissen zusammengefaßt, das dem Menschen jemals zugänglich ist." Die enorme Faszination über die hermetische Lehre, der Hermetismus, der seit dem Spätmittelalter bis zur Gegenwart die Esoterik - und insbesondere die Theosophie beflügelt, basiert vor allem auf dieser legendären Tafel. Quellhinweis: Esoterik - (Die Welt des Geheimen - von Ben-Alexander Bohnke) TAI CHITai Chi ist eine meditationsverwandte Form taoistischer Körperkultur. Sie ist mehr als zehntausend Jahre alt und wurde bis zum heutigen Zeitpunkt immer mehr verfeinert. Tai Chi ist der ruhige Bewegungsablauf bestimmter Körperhaltungen auf bloß einem Quadratmeter ausgeführt. Die ausbalancierende Bewegung wird Schritt für Schritt erlernt.Voraussetzung bei den Übungen ist die Konzentration, welche auf das gesamte Nervensystem beruhigend und somit seelisch ausgleichend und leistungs- und spannkraftfördernd wirkt. Dies hat den Effekt, daß ein Gleichgewicht im Körper zustandekommt, der sich heilsam auswirkt. Hinter der Technik des Tai Chi steht die Philosophie des Yin-Yang-Prinzips und der Ganzheit in der Vielfalt. In China wird Tai Chi in Betrieben und sogar in der Öffentlichkeit in Parks etc. praktiziert, gehört praktisch für viele dort zum Alltag. Es spiegelt die Einstellung der Menschen und ihr angestrebtes Wohlbefinden um Leistung und Zufriedenheit zu verbessern. TANTRATantra (sanskrit) ist ein Lehrsystem der indischen Religion. Das Wort bedeutet inhaltlich soviel wie "verweben oder ausdehnen". Beim Tantra handelt es sich um eine sehr alte Heilwissenschaft, die sich auf die Verbindungen - Sexualität und Psyche - bezieht. Sie ist eine Art Wiederentdeckung erotisch-sexuellen Verlangens und eigener Selbsterfahrung.Tantra ist ein spiritueller Weg, Sexualität, Liebe und Bewußtsein in völligen Einklang zu bringen. Dies geschieht mittels intensiver Selbsterfahrungen, welche den Menschen zu einem neuartigen Körperbewußtsein und Wahrnehmungsvermögen verhelfen, was ihn letztlich in verfeinerte Energieströme führen kann, ... hin, ... zu einer lichtvollen Ebene sinnlichen Erlebens. Der menschliche Körper wird dabei als hochschwingendes Universum empfunden und verstanden, welches mit der Seele zur Einheit wieder verschmilzt. Beim Tantra soll lt. mancher Literatur der ursprüngliche Geschlechtspol und sein entsprechender Gegenpol auf der anderen Seite, noch tiefgreifender und transparenter werden dürfen, wobei im günstigen Fall der Weg zur psychischen Ganzwerdung freigelegt wird. Tantra ist demnach auch gleichzusetzen mit Freude im Da-sein. Es zentriert und macht lernfähig, die Gegenwart hellwach zu fühlen - und mit(er)-leben zu können. TALISMANETalismane oder anders auch Amulette sind in vielen Kulturkreisen Zuhause. Die verschieden gewählten Symbole/Verzierungen und Ausstattungen sprechen bis heute im Sinne ihres jeweiligen Trägers. Sie sind zu betrachten als Energieträger und sollen schützen, Liebe und Heilung schenken. Manche sollen magische Kräfte verleihen, der Verführung dienen, Erfolg versprechen oder sogar Stärke und Mut machen.TAROTIm Jahre 1992 erhielt ich z.B. meine erstes Tarotkartendeck. Über die Jahre bin ich beim Rhaider Tarot hängen geblieben, da es mir am besten gefiel. Die Legesysteme und Aufklärungshinweise zum Tarot empfand ich von Hajo Banzhaft ganz besonders aufschlussreich, aber auch andere Systeme hab ich mir einst ebenso angeschaut, die mir dann noch ergänzende Anhaltspunkte liefern konnten, so auch direkt aus der Kabbala "der Schule des Tarots" von Leuenberger. Heute lege ich allerdings kaum noch die Karten überhaupt, da meine Intuition sich deutlich genug auch ohne dies im Laufe der Jahre machte und mir einen klaren Weg weist, ich das Tarot oder andere Hilfsmittel ganz selten nur noch brauche.Historisches: Das Tarot ist ein aus vergangenen Zeiten überliefertes Kartenspiel mit hohem spirituellem Aussagewert und hat als Orakelspiel bis heute einen weitverbreiteten Gebrauch. Über den Ursprung des Tarots ist nichts Genaues bekannt. Es wurde sogar angenommen, daß es aus dem alten Ägypten gekommen sei. Zur Entstehung der Karten läßt sich sagen, daß die ersten schriftlichen Nachrichten aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert stammen. Es sind hauptsächlich Verbote der Karten und der Spiele. Das sog. Visconti-Sforza-Tarocchi-Deck aus dem Jahre 1484 ist für das Adelsgeschlecht aus der Mailänder Gegend in Handarbeit hergestellt worden. Mit Hilfe der Drucktechniken nahm die Verbreitung der Spielkarten über ganz Europa zu, und Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten Schriftwerke zum Gebrauch der Karten. Es ist davon auszugehen, daß in der Zwischenzeit nur auf dem Weg der Mund zu Mundpropaganda, vorwiegend von Zigeunern in der Rolle der Bewahrer, diese alte Tradition des Tarots weitergegeben wurde. Um alte Traditionen und Symbole zu studieren befaßten sich Mysterienschulen, Logen, Bruderschaften und sonstige Geheimbünde und Kreise mit der spirituellen Seite des Tarot. Sie erkannten in den Karten die Grundstruktur des mystischen Einweihungsweges. Das das Tarot mit der Kabbala in enger Verbindung steht, ist nicht von ungefähr betrachtbar. Der gängigere Gebrauch als reines Orakelspiel war vielfaches Motiv auch für das breitere Interesse, was die Karten grundsätzlich bis zum heutigen Tag aktuell gemacht hat. Es werden verschiedene Varianten der Decks auf dem Esoterikmarkt bspw. angebotenen, die je nach Individualität und Geschmack seinen Besitzer finden. Die einen sind künstlerisch qualitativ, andere Darstellungsweisen wiederrum übersichtlicher und deutlich angelegt und können von den klassischen Formen abweichen. Ein Kartenspiel besteht aus 78 Karten, die sich in 2 Gruppen unterteilen lassen: 22 Karten gehören der großen und 56 Karten der kleinen Arkana an. Der Begriff "Arkana" ist abgeleitet von "Arkanum" und bedeutet soviel wie "Geheimnis". Tarotkarten als Wegweiser der Selbsterfahrung und Verdeutlichung des Unterbewußtseins lassen tendenzielle Interpretationen und Ratschläge zur Lebenshilfe in vielfältiger Weise zu. Ausführliche Beschreibungen über Legesysteme oder über die Karten selbst und ihre Deutungsweisen findet Ihr in sämtlichen hierzu angebotenen Tarotkartenspielen und Büchern wie bspw. dem Autor Hans Dieter Leuenberger (Schule des Tarot) - oder Hajo Banzhaf (das Arbeitsbuch zum Tarot). TRÄUME & TRAUMDEUTUNG"Und da er auf dem Richterstuhl sass,
schickte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen:
Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten;
ich habe heute viel erlitten im Traum seinetwegen."
(Matthäus 27,19)
Die Frau des Pilatus empfahl ihrem Mann, angeregt durch einen Traum, sich nicht an der Verurteilung Jesu zu beteiligen. Die Propheten und diejenigen, die stets dem Quell des universellen Wisses am nächsten standen, machten sich die Träume weitaus häufiger zunutze als jede andere Form der Erleuchtung. Plutarch berichtet, wie Augustus während einer Krankheit durch den Traum eines Freundes dazu bewegt wurde, sein Zelt zu verlassen, welches wenige Stunden später vom Feind eingenommen wurde - das Lager, auf dem er gelegen hatte, wurde von Schwertern durchbohrt. Wäre Julius Caesar offener für Träume gewesen, hätte er den Warnungen seiner Frau Calpurna geglaubt, die diese in ihren Träumen erfahren hatte. Es gibt drei Arten von Träumen, nämlich subjektive, physische und spirituelle. Sie beziehen sich auf die Vergangenheit, auf die Gegenwart und auf die Zukunft, und sie sind beeinflußt durch vergangene oder subjektive, physische und spirituelle Beweggründe. Die letztere Art des Traums wurde in alter Zeit stets als tief prophetisch angesehen, besonders dann, wenn ein solcher Traum einen lebhaften Eindruck im bewußten Denken hinterließ. Auch der subjektive Traum beinhaltete nach dem Glauben der Völker ein Element der Warnung und Prohezeiung, obgleich die wahre Bedeutung hier in Symbolen oder Allegorien verborgen ist. Diese beruhen auf geistigen Bilder aus der Vergangenheit, die im Bewußtsein des Träumenden vorhanden sind. Physische Träume sind hinsichtlich ihrer prophetischen Kraft mehr oder weniger bedeutungslos. Sie sind für gewöhnlich bestimmt vom Alltagserleben des Wachzustandes und können hierbei dem Träumenden eine Hilfe sein, wenn es um lange aufgeschobene Entscheidungen geht - das Unbewußte kann sich in solchen Träumen zu Wort melden und dem Träumenden mitteilen, was das Bewußte eigentlich will, ohne es zu wissen. Quellenhinweis: Auszug aus dem Buch - Lexikon der Traumsymbole (von Helmut Werner) Im Schlaf zapfen wir Menschen ein grosses Reservoir von Seelenanteilen aber auch an Erfahrungen und Erinnerungen an, von dessen Existenz wir im reinen Tagesbewußtsein keinerlei Ahnung hatten. Es stecken darin oftmals auch Kräfte und Potentiale, woran wir an uns manchmal erst erkennen können, was wirklich noch so alles in uns steckt - bzw. was uns zur Verfügung stehen könnte. In diesen unbewußten Quellen liegt häufig ein überlegener und sehr weiser Geist verborgen. |
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