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WELTBILD
(Das Esoterische) - Für Materialisten ist das Stoffliche das Primäre, Geist dagegen nur als eine Art Funktion besonders komplexer, hochentwickelter Materie. Esoteriker hingegen unterscheiden zwischen einer geistigen, ideellen und einer materiellen Welt. Dabei bewertet man die Geist-Welt als höherstehend, höherschwingend und edel, die stoffliche Welt eher als niedere, tieferschwingend.
Moderne Esoteriker bezeichnen die geistige Welt, in der Raum und Zeit aufgehoben sind, auch als (höherdimensionalen) Hyperraum, die materielle, raumzeitliche Welt als Normallraum.
Hierbei finden sich die Vorstellungen, wonach die Materie in vier Elemente untereilt ist: Feuer, Wasser, Luft und Erde (im übertragenen Sinn stehen diese Elemente auch für geistige Qualitäten). Als fünftes Element kommt noch der Äther hinzu. Manche Menschen esoterischer Richtung sehen die geistige und stoffliche Welt sogar als strickt Getrenntes an. Sie vertreten einen Dualismus, die Zweiheit von Geist und Materie und damit auch von Gut und Böse, wie wir es unter anderem schon bei den Gnostikern der frühchristlichen Zeit kennengelernt haben. Andere wiederrum behaupten, daß ein Übergang zwischen Ideellem und Stofflichem allerdings bestünde. Man kann demgemäß unterscheiden in: 1. geistig (unstofflich) 2. feinstofflich (Zwischenstufe zwischen Geist und Materie) 3. materiell (grobstofflich). Dieses wird so verstanden, daß der Geist, ein für den Menschen nicht mehr sichtbar göttliches Licht, verschiedene Verdichtungsstufen und Schwingungen annehmen kann: unstofflich, feinstofflich und grobstofflich. Materie ist demzufolge verdichteter Geist, und damit wird eine eigenständige materielle Welt zur Illusion. Eine solche Auffassung, die die Einheit der Welt als Geist betont, nennt sich Monismus. Quellenhinweis: Textauszüge aus dem Buch Esoterik - (Die Welt des Geheimen von Ben-Alexander Bohnke) WÜNSCHELRUTEWünschelrute (althochdeutsch) wunsciligerta = Wunschgerte oder -rute.Ursprünglich gemeint ist damit ein heilbringender Zauberstab, der namentlich schon von Alters her auch in Deutschland bekannt war. Im späten Mittelalter nutzte man einen gabeligen Ast von einem Haselstrauch oder einem Kreuzdorn. Oder man fertigte sich eine Wünschrute aus einem Metalldraht. Der Gebrauch der Wünschelruten verlagerte sich irgendwann vermehrt zum Aufspüren von Wasseradern, Schätzen sowie Metall- oder Erzlagern. In eigener Form soll die Wünschelrute sogar bei den Ägyptern schon als Wahrsagerute gekannt worden sein, wie Cicero einst andeutete. |
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