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Esoterik wird aus dem griechisch Wort Esoterikòs ("Esoterikòs ist gleichbedeutend mit "Innerlich") abgeleitet, und meint damit das "nach Innen Gewandte", was früher nur einem bestimmten Kreis von Auserwählten als Geheimlehre zugänglich war.
Viele Hinweise der Esoterik findet man in den unterschiedlichsten Bereichen, Erkenntnissen, Riten, Lehren und Deutungsverfahren, die in frühchristlicher Zeit und bei den Gnostikern vielfach Zuhause waren.
Einführend möchte ich jedoch zunächst auf eine Rede des Yogis J. Krishnamurtis verweisen, welche vielleicht sogar die überzeugtesten Rationalisten etwas zum Nachsinnen auch über dieses vielfach mystisch umrankte Themengebiet bringen mag: Wissen ist begrenzt Auf unserer Suche nach Wissen, in unserem Wunsch uns etwas anzueignen und einzuverleiben, geht uns das Leben verloren, wir verlieren das Gefühl für Schönheit, die Sensibilität gegenüber der Grausamkeit; wir werden immer spezialisierter und immer weniger integriert. Weisheit kann nicht durch Wissen ersetzt werden, und keine noch so umfangreichen Erklärungen, keine Ansammlung von Fakten wird den Menschen von seinem Leiden befreien. Wissen ist notwendig, die Wissenschaft hat ihren Stellenwert, doch wenn der Geist und das Herz vom Wissen erstickt werden und die Ursachen des Leids wegerklärt werden, wird das Leben leer und sinnlos. Und ist es nicht das, was mit den meisten von uns geschieht? Unsere Ausbildung läßt uns immer oberflächlicher werden, sie hilft uns nicht, die tieferen Schichten unseres Seins zu entdecken, und unser Leben wird zunehmend disharmonisch und inhaltslos. Information, faktisches Wissen ist, obwohl es ständig zunimmt, seinem Wesen nach sehr begrenzt. Weisheit ist grenzenlos, sie schließt das Wissen und die Handlungsmöglichkeiten mit ein. Doch wir ergreifen einen Ast und denken, es sei der ganze Baum. Durch das Wissen über einen Teil können wir nie die Freude des Ganzen erkennen. Der Intellekt kann uns niemals zur Ganzheit führen, denn er ist nur ein Teil, ein Bruchstück. Quellenhinweis: (Jiddu Krishnamurti 1895–1986) - Education and the Significance of Life - Autorität und Erziehung EsoterikEin Sprichwort besagt: "Die Wahrheit ist immer klar und einfach". Esoterik ist, (als sogenannte Geheimlehre mit ihren vielen okkultistischen, astrologischen, religiösen und philosophischen Elementen), knapp aber verständlich ausgedrückt, der Weg des Menschen zu seinem endgültigen Ziel, seiner Vollkommenheit. Bis er dieses hohe Ziel erreicht, muß er Entwicklungsschritte durchlaufen, in denen er Weisheit, Überwindung der Polarität, Vereinigung mit Gott, die chymische Hochzeit und kosmisches Bewußtsein erlangen.Dieser Weg ist ein spiritueller Weg über die eigene Innenschau, die dem Menschen im Kontakt durch seine "Inneren Stimme", (welche in Verbindung mit seinem "Hohen Selbst" steht), all die nötigen Wegweiser und Hilfsmittel zur Beschreitung und Meisterung des Lebens direkt an die Hand geben kann und möchte. Für jemand völlig Unbedarften auf diesem Gebiet klingen diese Zeilen vielleicht zunächst noch etwas unverständlich, doch ab hier beginnt auch schon der eigentliche Moment, Esoterik nicht nur aus dem menschlichen Verstandesbereich allein betrachten und verstehen zu wollen! Der Verstand will seiner Natur entsprechend alles erklären, beweisen, prüfen, messen, analysieren und begreifen. Dies jedoch ist nur die eine Seite, mit der wir uns und die Welt sehen können. Die andere Seite ist unsere Intuition oder auch Innere Stimme, die die Begrenztheit des menschlichen Verstandes leiten, unterstützen und beraten kann. Ich meine, sie ist überaus wichtig, wenn nicht sogar der allerwichtigste Bestandteil, den wir Menschen schon vor unserer Inkarnation mitbekommen haben, damit sich unser Horizont kontinuierlich erweitern kann. Es gilt die esoterischen Gesetze dieses Universums zu erkennen und zu begreifen. Mit fortschreitender Erkenntnis wandelt sich der Mensch, wird bewußter, wird sich seiner wahren Aufgabe und seinen Lebenszielen gewahr. Orientierungshilfen können dabei esoterische Hilfsmittel als Wegweiser sein, je nach Bewußtseinsgrad und Neigungen. Von Astrologie, Orakeln, Engelkarten, Tarotkarten, dem IGing oder der Numerologie u.v.a.m. bis hin zum Yoga oder zur Meditation; alle haben sie etwas gemeinsam. Sie dienen der Selbsterkenntnis und Wahrheitsfindung und sind uns Hinweisschilder im Wirrwar der Kreuzungen, auf denen wir manchmal stehen oder umherirren. (Solche Kreuzungen können manchmal Schicksalsschläge, Krankheiten aber auch Begegnungen auf direkt begehbaren Ebenen sein!). Diese Hilfsmittel können für uns Menschen sinnvolle Wegweiser eröffnen, aber wir dürfen sie niemals mit dem Weg oder der Innenschau selbst verwechseln! Ob wir dabei eher auf östliche oder westliche Methoden und Traditionen vertrauen wollen, ist im Grunde genommen unerheblich. Dies ist mehr eine Frage des individuellen Geschmacks und jeder sollte aus eigenem Herzen und Intuition geleitet für sich allein und in aller Ruhe herausfinden, was für ihn/sie wirklich am geeignetsten ist - und dann erst entscheiden wollen! In gleicher Weise läßt sich auch der Weg erkennen, den wir gehen möchten - oder die Wegweiser, die wir zu beachten hätten - oder aber die Hilfsmittel, die wir wahrnehmen können, .. etc. Manch häufiger gestellte Frage, die wir an unser Leben stellen werden, macht eine tiefere Bewußtseinseinkehr unbedingt erforderlich, und spätestens ab da wird auch unser eigenes Gefühl in intimer Abgeschiedenheit sehr gefragt sein! Die Esoterik ist so alt wie die Menschheit und hat von Anfang an die Summe des Wissens, das dem Menschen über dieses Universum zugänglich ist, immer bewahrt. Wichtig ist für die Bewußtwerdung, daß der Mensch sich dorthin erst entwickeln muß, um dieses "Wissen" wirklich erkennen zu können, denn aus esoterischer Sicht ist er zeitunabhängig immer schon dagewesen. Die moderne Wissenschaft erklärt sich genau entgegengesetzt, nämlich in dem Gedanken, daß man durch immer neues Entdecken die Wahrheit erst erkenne - und es wäre insofern nur eine Frage der Zeit, bis "Alles" andere ebenfalls erklärbar sei. Abgesehen von den Unterschiedlichkeiten einer solchen Aussagewahl sind dies vielleicht nicht nur zwei verschiedene Blickwinkel ein und derselben Münze? (Auf die verschiedenen Blickwinkel Esoterik/Wissenschaft gehe ich aber später nochmals ausführlich ein.) Das Analogiegesetz: "wie oben, so unten" beinhaltet die Aussage zur hermetischen Philosophie. Dahinter steht die Annahme, daß überall in diesem Universum, oben und unten, "im Himmel und auf Erden", im makrokosmischen wie im mikrokosmischen Bereich, auf allen Ebenen der Erscheinungsformen die gleichen Gesetze herrschen. Dieses Analogiedenken gestattet es dem Menschen, das gesamte Universum ohne Grenzen begreifen zu lernen. Das Denken in Analogien ist nicht kausal und wirkt deshalb in unserer Zeit ungewohnt. (griech: Kosmos = Ordnung). Unser Kosmos ist also auf Ordnung aufgebaut und entbehrt dem Zufallsprinzip. Das gleiche analoge Denken bezieht sich auf Gegebenheiten in unserer kleinen Welt, indem Zufälle ebenfalls nicht existieren, sondern hinter jedem Ereignis ein Gesetz steht. Dies ist für unser biologisches Auge vielleicht nicht gleich erkennbar, doch schaun wir mal für einen Moment mit unserer Vorstellungskraft durch ein Insektenauge. Sieht dies nicht auch etwas völlig anderes? Gewisse Zusammenhänge lassen sich nicht Anhieb erklären, da die Summierung nicht gesetzmäßiger Einzelereignisse eine einzige Gesetzmäßigkeit ergeben können. Der Mensch ist das getreue Abbild des makrokosmischen Universums - wir können außen nichts finden, was nicht auch in der Analogie IM Menschen zu finden ist und umgekehrt.
Über dem Tempel zu Delphi steht hierüber geschrieben:
"Erkenne Dich selbst, damit Du Gott erkennst."
Und genau diese wunderbare Philosophie hat auch auf Esoteria tiefere Bedeutung! Quellenhinweis: Dieser Text entspricht, wie die meisten Textinhalte auf Esoteria auch, meinem eigenen Gedankengut! Wer mehr zum Thema Esoterik über "Esoteria" hinaus erfahren möchte, dem empfehle ich als weitergehende Alternative unter anderem das Buch "Schicksal als Chance" von Thorwald Detlefsen. Dieses Buch war einstmals auch für mich eines der ersten interessanteren esoterischen Standartwerke, welches mir ganz bestimmte esoterische Denkanstöße vermittelt hatte, und daß ich - heute genauso wie damals - als stimmig empfinde und deshalb auch als gute Einstiegshilfe auf dieser Seite unter den Literaturtipps u.a. vorstelle. | ||||||||||
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