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YIN und YANGYin und Yang sind zwei Aspekte der einen grossen ungeteilten Einheit, die mit TAO bezeichnet wird. TAO ist die Ganzheit des Yin und Yangs, es ist ewig und jenseits von Raum und Zeit. Es existiert ist in allen Dingen und ist dennoch kein Ding.Laotse meinte einst über das TAO: "Wer darüber rede, wisse nicht. Und wer wisse, rede nicht vom TAO." Aber zurück zur Erklärung. Yin und Yang sind nun die beiden entgegengesetzten, aber dennoch komplementären Aspekte des Seins - dem Schatten und dem Licht. Sie drücken die Polaritäten aus in denen wir Menschen hier auf der Erde leben. Yin entspricht dem, was dunkel, kalt, passiv, weich, empfänglich, weiblich und absteigend ist; Yang dagegen ist die helle Seite, heiß, aktiv, hart, gebend, männlich und aufsteigend; Yin und Yang sind jedoch nur relative, keine absoluten Zustände. So ist es möglich, daß eine Sache für eine andere Yin ist, für wiederrum eine andere aber Yang. Am Beispiel noch bildhafter ausgedrückt, ist eine Kerze oder eine kleine Lampe Yang - im Vergleich zu einem Eiszapfen aber Yin im Vergleich zur Sonne. YOGAist schon Jahrtausende alt. Ich hatte das Glück Yogaübungen schon während meiner Teenager- Schulzeit kennenzulernen, was mir auf Anhieb, wie auch das Meditieren später, gleich gefiel. Leider verlor ich das Yoga jedoch aus beruflich und zeitlich eingeschränkten Gründen danach wieder aus den Augen. Yoga ist aus der altindischen Philosophie und dem Buddismus hergeleitet. Es ist nach dem Erlösungssystem auf der Grundlage von Meditation und Askese ausgerichtet. Beim Yoga stehen vor allem Atemtechniken und bewusst sowie genau ausgeführte Bewegungsabläufe dabei im Vordergrund. In der sogenannten Gita, der berühmten indischen Yoga-Schrift heißt es: "Yoga ist Gleichgewicht in allem".Die Yoga Übungen werden ganz langsam, konzentriert und charakteristischerweise in Übereinstimmung mit dem eigenen Atem durchgeführt. Durch die mehrere Minuten lange Endstellung werden sogar die inneren Organe stärker durchblutet und Verspannungen behoben. Es geht beim Yoga keineswegs um extreme Akrobatik, sondern durch regelmäßiges Üben um das Erreichen einer fortschreitenden Dehnung der verschiedenen Körperteile, um Konzentration und um tiefe bewußte Atmung. Das Ziel der Yoga-Stellungen ist es konzentrative Versenkung in sich selbst zu finden, die wiederum zu innerer Gelassenheit und Harmonie führt. Durch die Entspannung des Körpers wird seelisches Gleichgewicht erzeugt. YOGANANDASwami Paramahamsa (Pseudonym) Yogananda = Mukanda Lal Gash;Zeitgenössische östliche Meister fanden im Westen, speziell in den USA viele Anhänger, so auch Yogananda, einer der Yoga-Propagandisten Amerikas; nach seiner Lehre ist der Körper mit Lebenskraft durchflutet; seinen Übungen zufolge hat der Schüler zunächst die Funktionen seiner inneren Organe und das Wirken der Lebenskraft in den Sinnesorganen insbesondere wahrzunehmen. Die Höherentwicklung wird daraufhin durch Meditationen gefördert, bis man den mystischen Klang (Nada) vernimmt. Letztlich sollen Kriyayoga und Pranayama (Atembeherrschung) sowie Samadhi folgen können. |
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