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* Engel- und Lichtwesen *




Aus dem Gotteslob

Lasst uns den Engel preisen,
der wie ein Bruder still
auf Erden mit uns reisen
und uns behüten will.
Er schaut in ewigen Freuden
das abendlose Licht
und will auch uns geleiten
vor Gottes Angesicht.
Lasst uns den Engel bitten,
dass er ein jedes Herz
mit seinen sichern Schritten
geleite himmelwärts,
dass keines sich verhärte
und falle in den Tod,
dass er als Weggefährte
uns trage durch die Not.
Lasst uns zum Engel schauen,
wenn auf dem letzten Gang
durch Todesnot und Grauen
wird unserm Herzen bang.
Er wird die Flügel breiten
und uns aus dem Gericht
in Frieden heimgeleiten
vor Gottes Angesicht.
(Maria Luise Thurmair)



Einleitung

Die Informationen und Bildeindrücke auf diesen Engelseiten sind als eine Inspirationsqelle von vielen anderen für die Leser zu verstehn, die sich zur Welt der Engel hingezogen fühlen, und/oder die wie ich schon längere Zeiten innige Verbundenheit, Vertrautheit, Interesse und Faszination für diese wundervollen Wesen entwickelt haben. In dieser positiv offenen Haltung wird es uns obendrein aber auch durchgängig möglicher sein, an jedem Tag und in jeder erdenklichen Lebenslage sich selbst seines/seiner Engel(s) bewußt zu erinnern und ihn/sie zu sich einzuladen.

Engel sind Gott gesandte Geschöpfe, deren Aufgabenbereiche sich über viele Himmel erstrecken und Mutter Erde und uns Menschen insbesondere einschließen. Wie schon im Volksglauben oder in der Bibel erwähnt waren es einst die Engel gewesen, die aus den Regionen des Lichts dem Menschen als die wahren Diener Gottes liebevoll beistanden. Engel repräsentieren sich gern als Boten Gottes in vielerei kosmischen Bemühungen. Uns Menschen stehen sie als Mittler, Helfer und Beschützer bei, je nach ihren eigenen Stärken, Ausrichtungen und Berufungen. Die Engelhierarchie ist in diesem Zusammenhang extra zu erwähnen, weshalb ich sie im Menuepunkt "Engelordnung" ausführlich erörtern werde.

Die Himmelsboten, wie man sie auch nennt, stell(t)en seit unzähligen Zeiten, noch lange vor dem Alten Testament, einen bedeutsamen Focus für die Menschheit bereit und sind damit überall als göttliche Boten und Mittler zwischen "Himmel und Erde" und in allen Bevölkerungsgruppen bekannt. Allen gemeinsamen Erfahrungen nach fungieren sie überall als geistige Helfer und begleiten den Menschen auf seinen Lebenswegen. Sie unterstützen den Menschen genau dort, wo dies im "kosmischen Plan" vorgesehen ist - und wann immer es ihnen ein Mensch auch selbst ermöglichen mag. Der "Freie Wille" wird in der "Geistigen Welt" stets beachtet und gilt als oberstes Gebot! Daher würde auch kein "wahrer", lichtvoller Engel in irgendwelche Entwicklungen oder Geschehnisse ohne vorherige Erlaubnis Gottes - oder die des Menschens eingreifen, insofern dieser - oder andere stellvertretend darum bittet/bitten.

Historisch gesehen gehen manche Texterfassungen über Engel schon auf frühzeitliche Steinzeitmalereien und versteinerte Relikte aus alten Hochkulturen zurück, deren einzigste Zeugen beispielsweise heute noch in Südamerika und Mexico zu bewundern sind. Auf Schriftrollen oder Papyrosblättern gibt es weitere nachlesbare Hinweise von Engelerscheinungen, die in gewissen Abständen auftraten. Sehr viel später erst, mit Verbreitung der Bibel, des Korans und des Talmuds, um hier nur einige religiös-historische Beispiele zu nennen, wurden mit der Einführung auch arabischer Schriftenzeichen Informationen zu Engeln über die uns bekannteren Literaturausgaben zugänglich gemacht.

Spricht man über das Thema "Engel" mehr im Allgemeinen, denken manche Menschen vielleicht zuerst an das, was einstige Kirchenväter über sie vermittelten und "teils" auch heute noch wortgetreu vermitteln. Man braucht nur mal im Internet ganz gezielt danach suchen und findet über sie eine Fülle veröffentlichter Konzilschriften, Psalme oder Bibelauszüge. Um zumindest ein wenig Vergleichsmöglichkeiten mit den geschichtlichen Überlieferungen anstellen zu können, blieb es nicht aus, daß ich teils auch selbst auf öffentliches Schriftgut zurückgreifen mußte, wollte ich einige historische Aspekte zwischen "Mensch und Engel" nicht völlig außer acht lassen.

Erwähnen möchte am Rande aber doch gern, daß es in früheren Epochen nur den Klerikern vorbehalten war, bestimmter Erkenntnisse habhaft zu sein, weil die Kirche einst glaubte und Glauben machen wollte, alles allzu mystisch behaftete Wissen müsse vor der Allgemeinheit geschützt bleiben. Sie gaben insofern immer nur das ihrem Weltbildnis an "Erlaubens- und Wissenswertem" preis, was mit damaligen gedanklichen Kontroll- und Machtmechanismen kirchlicher Dogmatas noch am ehesten konform ging. Man denke nur mal an die schlimmen Zeiten der Inquisition und Hexenverbrennungen, welche sehr deutlich werden ließ, welche Gefahr von kirchlicher Seite einstmals ausgehen konnte, hatte jemand doch mal etwas mehr als üblicherweise an geistigem oder heilerischem Wissen und Fähigkeiten inne oder generationsbedingt erlernt. Mit Sicherheit lagen hierfür aber auch noch weitmehr andere fragwürdige Gründe vor. Nur in ganz speziell religiösen und hierarchischen Kreisen, Priesterschaften, Geheimbünden oder unter bestimmten vertrauteren Gefolgsleuten fanden mystische und alchimistische Lehrweisen - Meinungsaustausch oder Schriftweitergaben ihr Ventil. Der Kontrast wird damit klar, daß solch einengende Geistesgesinnungen und Praktiken im Westen im Vergleich mit den öffentlichen Tempelreden eines vielseits zu einer ganz anderen Epoche bekannten griechischen Philosophens namens Platon (428 - 348 v. u. Z.), mit dieser Art der Informationsweitergabe kaum mehr Stand hätte halten können.


Aufgrund solcher Hürden konnte der Mensch aus früherer Zeitgeschichte leider oft nur auf Mundpropaganda und Augenzeugenberichte zurückgreifen. Hinzu kam, daß eben nicht jeder wie "selbstverständlich" des Lesens mächtig gewesen war, ganz zu schweigen davon, daß er/sie es überhaupt erlernen durfte! Vielfach konnte er/sie es aber auch deshalb einfach nicht, weil es noch keine Schulbildung in dem Sinne wie heute gab. Nur wenigen Gelehrten wurden diese Möglichkeiten (durch Privatlehrer oder vereinzelte Familienmitglieder, die des Lesens bereits mächtig waren) zugesprochen oder das Lehren fand hinter verschlossenen Klostermauern statt. Das Lesen war somit von offizieller Seite mehr den oberen Schichten vorbehalten, denn da die meisten "normalen Bürger" in so einem Zwei- und Dreiklassensystem sich sowieso schon wesentlich intensiver um ihr tägliches Überleben kümmern mußten, blieb für andere Aktivitäten kaum Raum noch Zeit, währenddessen das Lesen für den sogenannten Adelsstand geradezu zum guten Ton gehörte, wenn nicht sogar zur Pflichtlektüre und Hofettikette. Zu manchen Zeiten als auch Gegenden war es daneben üblich, das "gemeine" Volk auf noch rigorosere Weise dieses Privilegs sogar ganz zu entheben.

Im Laufe weiterer Entwicklungsphasen und bestimmter Reformen konnte dennoch genügend überliefertes spirituelles Wissensmaterial und auch Erfahrungswerte über Engeln auf ureigenen Wegen zum Glaubenserhalt beitragen - und diese Erfahrungsgründe fanden schließlich auch im kollektiven Bewußtsein ihren gewichtigeren Platz. Man wußte oder ahnte es zumindest auch früher schon, daß es mehr zwischen "Himmel und Erde" geben müsse, als die Schulweisheit oder Wissenschaft dem Menschen weißmachen konnte, und das gerade die Engel als Gottes Helfer für Mensch und Erde zu betrachten wären.

Immer mehr Menschen erklären sich heute im Beginn des "Goldenen Zeitalters" dazu bereit, ihr intuitives Wissen anzuerkennen, es zu leben, miteinander zu teilen oder zur Selbstentfaltung und Unterstützung anderer Menschen lichtvoll weiterzutragen. Grenzwissenschaften, außergewöhnliche Phänomene und die Ufologie gehören genauso dazu, wie die Wahrnehmung eigener sensitiver Erfahrungen und Talente. Nicht zuletzt zählen aber auch der Glaube und die Erfahrungsberichte über Außerirdische hierzu, sonstige okulte Erkenntnisse, Telepathie, Telekinese und Medialismus. Es gäbe zu diesen Themen noch eine Menge mehr zu sagen, doch das Hauptanliegen soll ab hier nur noch den Engeln gelten.

Viele Aussagewerte der Bibel bestätigen nicht nur die Existenz, sondern auch das Wirken der himmlischen Helfer. Mit irgendwelchen Kitschvorstellungen bezüglicher Engelputten und anderen überzogenen Engeldarstellungen haben diese Wahrnehmungen allerdings nichts gemein, wobei ich mir aber sehr gut vorstellen kann, das den meisten Menschen der "wahrhaftige" Part zwischen ihnen selbst und der Engelwelt irgendwann vollbewußt sein wird.

Wessen Interesse damit aktuell vielleicht zum ersten Mal geweckt sein sollte, oder wer sich rein intuitiv an diesen Ort hingeführt fühlt, kann die folgenden Inhalte natürlich genauso als kleine Ermunterung auf den Lebenspfaden der Selbsterkundung oder zur Selbsthilfe sehn, in denen Engel nunmal nicht nur unbewußt längst vorhanden sind, sondern auch ganz bewußt aus der Verbindung eines jedes Herzens wahrgenommen werden möchten/können. Darüberhinaus lassen sie sich sehr interessante Inhalte aus speziellen Engel-Büchern entnehmen, wobei solche wunderbaren Buchtipps natürlich genauso in Solarias Buchshop zu entdecken sind.





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