

Worte,
gesprochen von Zungen...
spitz und fein, derb und dumm,
bös und krumm, lieblich und fein,
ernst und klug, gewandt und charmant.
Doch die Wirkung ist's, der Worte Klang, der Worte Bedeutungs- und Sinnesgesang.
Des guten Wort, der die Seelen zum Vibieren bringt und die Herzen in seltsam bewegte Berührung schwingt.
Drum ist man reif und schlau zugleich und hat dafür ein Ohr entwickelt, so kommt man zu dem klaren Schluß:
Ein jeder läßt ein Wort gern fallen,
doch was für ihn dahinter steht,
und was der Zweck ist im Zusammenhang,
kann der erkennen und ermessen,
der sich die Mühe macht genauer hinzuhören,
um zu erfassen die Melodie,
denn diese steht für einen Teil der ganzen Wortessinfonien!
Worte, es gibt solche und solche, doch...
- Sie müssen nicht schön sein, diese geben aber freudige Gefühle;
- Sie müssen nicht viele sein, diese geben nicht unbedingt Klarheit;
- Sie müssen nicht vornehm sein, diese sind nicht unbedingt von edler Gesinnung;
- Sie müssen nicht schmeicheln, diese vermögen zu erblinden;
- Sie müssen nicht laut sein, diese verstören nur das Wesen;
- Sie müssen nicht sachlich nur sein, diese beschreiben zwar, zeigen aber keine Lebendigkeit;
Worte, sie befreien und beflügeln, beherzigen und besiegeln, wenn:
- sie aus ehrlichen Sinnen gerichtet sind, vermögen sie durch Wahrhaftigkeit zu überzeugen;
- sie präzise und weise gewählt aus dem Schatz der geläuterten Erfahrung stammen, vermögen sie zu leiten und zu führen;
- sie aus innerem Lichte aus dem Munde laufen, vermögen sie Herzen zu öffnen, zu trösten in der Trauer und zu heilen;
- sie aus Liebe und aus gutem Glauben fallen, vermögen sie zu ermutigen, zu stärken, aufzubauen und zur Weitergabe anzuregen;
- sie aus innerer Einkehr in Gelassenheit gegeben sind, vermögen sie zum Raten, zum Loslassen, zum Verständnis zum Begreifen, zur Einsicht und zum Frieden;
- sie aus purer Freude über die Lippen springen, vermögen sie zu begeistern, zu ermuntern und das Leben zu erquicken;
Worte können sein wie die Früchte eines Baumes, nützlich oder schädlich, reif oder unreif, nährend oder verzehrend für die Seele. Tragen sie Würmer, so speie man sie aus. Sind sie gut verträglich, genieße man sie.
Worte können sein wie Wasserspiegelungen eines Bergsee's. Sind sie klar und rein, schimmern sie noch lange in diesem Glanze. Sind sie jedoch dunkel, wie eine Jauchebrühe, zerstörend und von üblem Gestank, wende man sich ab, und gebe diesem keine Aufmerksamkeit mehr, damit sie sich wie alles Übel selbst zerstören können.
Die guten Worte lasse man wachsen und gedeihen und sich mehren, man schenke ihnen Zeit, damit sie uns lehren.
Doch des guten Fruchtes Quelle ist der Baum, des guten Stammes Wurzel ist in der Erde.
Und der Pflanze Segen sowie des Segens des reinen Bergseewassers kommt vom Himmel - und so ist es auch das Wort!
Channeling vom 29.12.98
Engel und Hüter der Akasha-Chronik
Bernard Fabius
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