Ich habe die Serien von Anfang an verfolgt, bin quasi damit aufgewachsen. Die ersten Folgen wurden damals einmal in der Woche,
zumeist Samstags abends, ausgestrahlt. Ich erinnere mich so genau daran, weil ich mir als Jugendliche diesen Sendezeitpunkt mit meinem Vater abwechselnd
teilen mußte, da auf einem anderen Programm gleichzeitig die Sportschau lief, was zwar mein Pech, aber nicht folgenschwer tragisch war,
denn die noch fehlenden Enterprise-Serien Captain Kirk's und des ersten Offiziers Spock wurden zu anderen Sendeterminen
wiederholtermaßen ausgestrahlt, an denen ich sie mir in aller Ruhe anschauen konnte.
Die Erlebnisse und spannenden Erzählungen, die darstellerischen Figuren und Menschen, einschließlich deren schon etwas weiter entwickelten
Richtlinien und Verhaltensweisen, die visionären Möglichkeiten innerhalb der Raumfahrt und der Technik, fesselten mein Interesse
kontinuierlich bis zum heutigen Tag, und meine Faszination über die Startrekfilme als auch Fernsehserien
blieb dabei ungebrochen.
Allein wenn ich mir vorstellte wie es wohl wäre einen echten Replikator für den Alltag nutzen zu können - oder von einem Ort zum anderen ohne Schwierigkeiten
mit anderen gebeamt zu werden, regten meine Phantasien enorm an.
Die Menschen dieser Zukunft hätten ebenfalls eine Entwicklungsperiode erreicht, in der Kriege und Hungersnöte auf der Erde längst der Vergangenheit angehören würden
und die Kontakte zu anderen, genauso höherentwickelten Lebewesen, wären mit Hilfe stecknadelgroßer Kommunikatoren und den darin eingebauten Translatoren, jederzeit umsetzbar,
und im Grunde so gut wie selbstverständlich.

Anhand modernster Raumschiffe auf Entdeckungsreise im All zu gehen, die mit effektivsten Reichweitenscannern ausgestattet
und über eine Art Warpantrieb ausgestattet wären, der es den Menschen sogar erlaubt mehr als normale Lichtgeschwindigkeit zu erreichen,
um letztlich wiederum andere, weit ab von unseren benachbarten Galaxien entfernte Lebensräume und deren Wesenheiten
erspähen und beobachten zu können, macht neugierig auf weiterführende Erkenntnisse und Abenteuer.
Ein
Jules Verne war aufgrund seiner fantastischen Visionen seiner Zeit sicher schon weit voraus, warum sollte es
also nicht eines Tages für die Menschheit ebenfalls möglich sein, zumindest einige dieser an Star-Trek erinnernden Vorstellungen
für eine fernere Zukunft in wahre Erfüllung gehen zu sehen (?), die vielleicht manch ähnliche Relationen zulassen würden?
Ich, ebenso wie mein Mann, der dieses Interesse zum Glück mit mir teilt, wollen diese Gedankengänge jedenfalls nicht so ohne weiteres von der Hand weisen und werden daher sehr gern
auch weiterhin mit wachsendem Vergnügen nicht nur die Sterne so mancherlei Nacht aufmerksam beobachten, sondern
mit ebensolcher Akribie auch alle noch folgenden Star Trek Generationen und Verfilmungen im Auge behalten.
Da dies nur ein ganz kleiner Ausschnitt zum Gesamthema ist, verweise ich für alle bereits süchtigen Trekkie-Fans
und solche, die es vielleicht noch werden wollen, mit den vielsagenden Schlußworten *Live long and prosper* - einer
typischen Grußformel der längst auch im Netz herangewachsenen Star Trek Gemeinde - gern noch auf diese themenverwandten und interessanten Webseiten hin: